Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die erste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ leistet sie schnelle und persönliche Hilfe für Krebskranke und ihre Familien. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 11 000 Menschen an bösartigen Blutkrankheiten wie etwa der Leukämie. Jeder zweite Patient ist ein Kind oder Jugendlicher. Je nach Leukämieart variieren die Heilungsaussichten. Oft reicht die Behandlung mit Chemotherapie und/oder Bestrahlung aber nicht aus. Dann ist die Übertragung gesunder Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Leben. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich somit die Chance, dass einem todkranken Patienten das Leben gerettet werden kann.

 

BLACK BULLS GEGEN LEUKÄMIE

Artikel vom 11. Juli 2018

Zum 7. Mal organisieren die Black Bulls aus Alsweiler (Kreis St. Wendel) ein Freundschaftsturnier. Acht Mannschaften aus Wiebelskirchen, Birkenfeld, Schmelz, Nohfelden, Otteweiler und Köllertal sind dort vertreten. Neben sehenswertem Handball bietet der Verein auch immer wieder Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke an: Viele Vereinsmitglieder und Zuschauer haben sich schon als Stammzellspender registrieren lassen und finanziell wurde die Stefan-Morsch-Stiftung auch unterstützt. Das will man jetzt wiederholen: Samstag, 28. Juli, ab 10 Uhr startet das Turnier.  11 000 Menschen erkranken jedes Jahr an Leukämie. Oft ist eine Stammzelltransplantation ihre einzige Chance im Kampf gegen Blutkrebs. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. Deshalb wirbt die Birkenfelder Stiftung für eine Typisierung – eine Registrierung in der Spenderdatei – jetzt wieder in Zusammenarbeit mit den Black Bulls. Sie wissen: „Mit jeden neu registrierten Spender steigt die Chance, einem an Leukämie erkrankten menschen das Leben zu retten.“

HANDBALL GEGEN LEUKÄMIE

Die Typisierung ist ganz einfach: Nach der Aufklärung füllt der Spender einen Fragebogen zum Gesundheitszustand aus und unterschreibt die Einwilligung. Dann nehmen Mitarbeiter der Stiftung eine Speichelprobe. Im hauseigenen Labor werden daraus die Gewebemerkmale bestimmt. Gemeinsam mit der Spendernummer, Geschlecht und Geburtsdatum werden die Gewebemerkmale pseudonymisiert an das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) geleitet, wo sie für Suchanfragen aus aller Welt zur Verfügung stehen. Sollten die Merkmale mit denen eines Patienten übereinstimmen, wird der Spender von der Spenderdatei, bei der er registriert ist, kontaktiert.

Typisieren lassen kann sich grundsätzlich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren. Informationen über Ausschlussgründe lassen sich auf der Internetseite www.stefan-morsch-stiftung.de nachlesen. Die Typisierung ist kostenlos, jedoch werden Spenden zur Finanzierung gerne entgegen genommen – da jede Spenderregistrierung mindestens 40 Euro kostet.

Quelle: https://www.stefan-morsch-stiftung.com/presse/news/black-bulls-gegen-leukaemie/#22011

 

50 HANDBALLER SIND NEUE POTENZIELLE LEBENSRETTER

Artikel vom 29. Juli 2013

Black Bulls Alsweiler organisierten Handballcup zugunsten der Stefan-Morsch-Stiftung

Für die Mannschaften war es eine gute Vorbereitung auf die kommende Saison, für die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke war es ein großer Gewinn. Die Black Bulls in Marpingen-Alsweiler haben am Wochenende einen Handballcup zugunsten der Stefan-Morsch-Stiftung ausgerichtet. Dabei wurde nicht nur Geldspenden gesammelt, sondern 50 neue Lebensretter ließen sich als potenzielle Stammzellspender bei der ältesten Stammzellspenderdatei Deutschlands registrieren.

Uwe Hinsberger, der vor einigen Jahren bereits Stammzellen gespendet hat, war der Ideen-Geber für diese Benefizveranstaltung. Seit Monaten haben er und die Black Bulls aus Alsweiler dieses Turnier vorbereitet. Außerdem stammt Emil Morsch, der Stiftungsgründer, aus Alsweiler und mit dem Autohaus Klos hat man einen Sponsoringpartner gefunden, der mit großem Engagement sich für die gute Sache eingesetzt hat.

Fast 11 000 Menschen erkranken jedes Jahr an Leukämie. Oft ist eine Stammzellentransplantation ihre einzige Chance, den Blutkrebs zu besiegen. Eine solche Transplantation ist aber nur möglich, wenn sich ein passender Stammzell- bzw. Knochenmarkspender zur Verfügung stellt. Deshalb wirbt die Stefan-Morsch-Stiftung für eine „Typisierung“ – eine Registrierung in der Spenderdatei. Das bedeutet: Nach entsprechender Aufklärung muss ein Spender schriftlich sein Einverständnis zur Blutabnahme oder für einen Abstrich der Mundschleimhaut und Registrierung seiner Daten geben. Daraus werden die Gewebemerkmale des Spenders im hauseigenen Labor der Stiftung bestimmt und bei der Spenderdatei gespeichert.

Black-Bulls-Akteur Sascha Stoll weiß: Mit jedem neu gewonnenen Spender erhöht sich die Möglichkeit, dass einem leukämiekranken Patienten das Leben gerettet werden kann. „Ich habe mich vorher informiert und mich zur Typisierung entschlossen“, so der 21-Jährige. Ihm haben es viele Handballfreunde nachgemacht und sioch typisieren lassen, allen voran Hanna-Lena Pleitter aus Namborn, die als erste an den Stand der Birkenfelder Stiftung kam. Er kann nun bis zu seinem 60. Lebensjahr spenden. „Wir haben 50 neue Spender gefunden“, freut sich Marcel Düppré vom Typisierungsteam der Stefan-Morsch-Stiftung über einen guten Zulauf. Handballer und Zuschauer seien gleichermaßen gekommen. „Der Ablauf war sehr gut geplant“, lobt Düppré, der schon vielfach Typisierungsaktionen vorbereitet hat. Auch Uwe Hinsberger ist begeistert: „Jede Mannschaft hat Vertreter zur Stammzellspenderdatei entsendet.“

Sechs Teams spielten dazu parallel in der aufgeheizten Sporthalle um den Turniersieg beim Handball-Cup. Im Endspiel besiegte eine gemischte Mannschaft der HSG Nordsaar die HSG Ottweiler II mit 15:10. „Bis jetzt waren wir nur im Wald und haben noch keinen Ball in der Hand gehabt“, schildert HSG-Rückraumspieler Tobias Hans. Da war das Turnier eine willkommene Abwechslung.

Die gastgebenden Black Bulls wurden Dritter. Torwart Frank Loth zeigt gegen den TV Birkenfeld eine sehr gute Leistung. 17:17 endete die Partie um Rang fünf zwischen RW Schaumberg und HF Illtal III. Beide Teams und teilten sich die flüssige Prämie. Der komplette Erlös der Veranstaltung kam der Stefan-Morsch-Stiftung zugute. In der Tombola waren ein signiertes Trikot von Ex-Nationalspieler Christian Schwarzer aus Niederwürzbacher Bundesligazeiten sowie ein unterschriebenes Dress von den Spielern des Bundesligisten VfL Gummersbach zu gewinnen.

Wie wird man Stammzellspender?

Die nächste Gelegenheit sich typisieren zu lassen ist …
… am Mittwoch, 7. August 2013, 18 Uhr, im Brühlstadion Baumholder beim Spiel der Bundeswehr-Nationalmannschaft gegen das Fußballteam der Ohio Wesleyan University
…am Montag, 12. August 2013 bei der Laurentius-Kirmes in Wolfersweiler

Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren registrieren lassen. Informationen über Ausschlussgründe lassen sich auf der Internetseite der Stefan-Morsch-Stiftung (www.stefan-morsch-stiftung.de) nachlesen. Die Typisierung ist für alle Spender kostenlos, jedoch werden Spenden zur Finanzierung der Blutuntersuchungen gerne entgegen genommen – da jede Blutanalyse mindestens 50 Euro kostet.

Die aktuellen Termine für die Typisierungsaktionen der Stefan-Morsch-Stiftung  findet man auf der Internetseite (www.stefan-morsch-Stiftung.de). Zudem gibt es die Möglichkeit sich über die Homepage auch Online registrieren zu lassen. Über den Button „Online-Registrierung“ auf der Startseite kann man sich eingehend informieren,  die Einverständniserklärung ausfüllen und sich ein Entnahmeset  zuschicken lassen – entweder eine kleine Blutprobe oder einen Abstrich der Mundschleimhaut. In dem Päckchen ist das entsprechende Material, um sich bei seinem Hausarzt eine Blutprobe entnehmen zu lassen oder den Wangenabstrich durchzuführen. Dieses Päckchen wird dann einfach an die Stefan-Morsch-Stiftung zurückgesendet.

Leukämie kann Jeden treffen. Jeder kann helfen, Menschen eine Chance auf Leben zu geben. Deshalb bittet Elisabeth Terboven darum, diese Hilfe zu unterstützen. Wer nicht als Stammzellspender registriert werden kann, hat die Möglichkeit durch eine Spende, die Typisierung eines geeigneten Spenders zu finanzieren. Das  Spendenkonto für Lebensretter ist bei der Sparkasse Birkenfeld BLZ 562 500 30 unter der Kontonummer 79790 eingerichtet.

Zahlen und Fakten zur Stefan-Morsch-Stiftung

Die Stefan-Morsch-Stiftung, mit Sitz in Birkenfeld (Rheinland-Pfalz), ist die älteste Stammzellspenderdatei Deutschlands. Unter dem  Leitmotiv “Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet die Stiftung seit mehr als 25 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.  Hauptziel der Stiftung ist es, Menschen zu werben, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. Daher sind nahezu täglich Teams der Stiftung in ganz Deutschland unterwegs, um bei so genannten „Typisierungsaktionen“  über das Thema Stammzellspende zu informieren. 270 Typisierungsaktionen wurden so bundesweit organisiert.  Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung: „Bei uns stehen die Menschen im Mittelpunkt, die Hilfe benötigen.“

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Quelle: https://www.stefan-morsch-stiftung.com/presse/news/50-handballer-sind-neue-potenzielle-lebensretter/